Halloween ist seit geraumer Zeit auch in Deutschland ein willkommener Anlass sich zu verkleiden und das Haus auf gruseligste Weise herzurichten. Passend dazu gibt es eine Vielzahl an Rezepten, die den Grusel-Faktor zusätzlich unterstreichen sollen. Neben leckeren Spinnen-Muffins gibt es auch weitere Kuchenrezepte, die hervorragend zur Thematik passen. So etwa ein Sargkuchen, der einem Gänsehaut beschert – und zwar nicht nur vor lauter Gaumenfreude.
Zubereitung:
Zu Beginn die Kochschokolade in einem Wasserbad schmelzen. In einer Schale Butter, Puderzucker und Vanillezucker schaumig aufschlagen. Anschließend die Eier trennen und das Eigelb nach und nach in die Schale geben und unterrühren. Eiklar aufbewahren. Nun die zerlassene Schokolade sowie den Rum in den Teig einrühren, dann in einer weiteren Schüssel das gesiebte Mehl, den Kakao und die geriebenen Walnüsse vermischen. Jetzt kann das Eiklar z. B. in einem hohen Messbecher zu steifem Eischnee geschlagen werden. Die Nuss-Mehl-Mischung und den Eischnee abwechselnd unter den Teig heben.
Eine Königsform einfetten und bemehlen, dann den fertigen Teig einfüllen. Den Kuchen in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen geben und etwa 40 Minuten backen lassen. Dann mittels Holzstäbchen die Garprobe machen – bleibt nichts vom Teig am Stäbchen hängen, kann der Kuchen aus dem Ofen genommen werden. Während der Backzeit kann man etwas Puderzucker mit der Marzipanmasse verkneten. Einen kleinen Teil davon mit einem Nudelholz ausrollen und mittels Messer ein Kreuz ausschneiden. Aus der restlichen Marzipanmasse Knochen und Totenköpfe formen.
Wenn der Kuchen fertig gebacken ist sollte er aus der Form gestürzt werden und auskühlen. Nun sollte er in Sargform zugeschnitten werden. Alle Schnittreste aufheben, um daraus später den Grabhügel zu formen. Nun den Kuchen einmal in der Mitte halbieren, damit ein Sargdeckel entsteht. Die untere Hälfte mit einem Löffel aushöhlen und die Krümel ebenfalls für den Grabhügel aufheben. Den Sargdeckel dünn mit Marmelade bestreichen, nebenbei die Schokoglasur nach Anleitung erwärmen und anschließend den Sargdeckel damit gleichmäßig überziehen. Solange die Glasur noch nicht getrocknet ist, sollte das Marzipan-Kreuz auf den Deckel geklebt werden.
Nun die Ränder der unteren Höhle mit Marmelade bestreichen, aber die ausgehöhlte Stelle auslassen. Die Höhle sollte mit Marzipan-Knochen und einem Marzipan-Totenkopf gefüllt werden. Nun den Sargdecken etwas schief auf den Unterteil aufsetzen, so dass man die Knochen im Sarg noch sehen kann. Die Schnittreste und die aufgehobenen Krümel nun zerbröseln, dann daraus einen kleinen Hügel auf einem großen Kuchenteller basteln. Wenn die Glasur des Kuchens getrocknet ist, kann der Kuchen auf den Hügel gesetzt werden. Letzteres ebenfalls mit Marzipan-Knochen dekorieren – Fertig!
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