Kochkäse gilt als ein „Arme-Leute-Essen“ aus der fränkisch-hessischen Küche. Dass Kochkäse nicht zwanghaft ein Brotaufstrich für arme Leute ist, dürfte spätestens dann feststehen, wenn man weiß, dass die Käsespezialität in Luxemburg – einem Land, welches am Volkseinkommen gemessen mit zu den reichsten Ländern überhaupt zählt – zu den nationalen Lieblingsgerichten gehört (Kachkéis). Wie dem auch sei: Im Folgenden zeigen wir euch, wie ihr den beliebten Brotaufstrich selbst zubereitet.
Die Zubereitung:
Den Handkäse, die Margarine sowie den Schmelzkäse zerkleinern wir zunächst und bringen dies dann in einem Topf bei mittlerer Hitze zum Schmelzen. Es soll nicht kochen, sondern nur leicht köcheln. Dann geben wir Kümmel, Natron und Schmand hinzu und vermischen dies ordentlich. Nun nehmen wir den Topf vom Herd und lassen das Ganze bei geschlossenem Deckel unter gelegentlichem Rühren abkühlen.
Kleiner Tipp noch: Sollte der Käse am Schluss zu dick bzw. fest sein, lässt er sich wunderbar mit ein wenig Dosen- oder Kondensmilch verdünnen. Auch gilt: Gut unterrühren!
Foto: Bildlizenz CC BY 2.0
Hi, ich lebe in Suedafrika, wo es keinen Handkaese zu kaufen gibt.
Haben Sie eine Idee wie ich Kochkaese auch ohne Handkaese zubereiten kann?
Freundliche Grusse
Rose