Eine der beliebtesten Süßspeisen in Deutschland ist der Kaiserschmarrn. Das österreichische Gericht ist eine verfeinerte Form des Schmarrn, wird aus Palatschinken-Teig zubereitet und sowohl von Groß als auch Klein gerne verspeist. Wie man ihn ganz einfach zu Hause zubereiten kann, erfährt man im Folgenden.
Zubereitung:
Wer die Rosinen im Kaiserschmarrn nicht so trocken mag, kann sie zuvor in fünf Esslöffeln Cognac einweichen. Nach einer halben bis dreiviertel Stunde sind sie perfekt. Nun in einer Schüssel den Vanillezucker mit einer Prise Salz, dem Zucker und sechs Eigelb (Eiweiß unbedingt aufheben!) schaumig schlagen. Nun nach und nach je einen Schuss Milch und einen Löffel Mehl hinzurühren, bis die oben genannte Menge verwendet wurde.
In einer kleinen Pfanne die Butter zerlassen und diese anschließend in den Teig rühren. Nebenbei das Eiweiß zu Eischnee schlagen und dann unter den Teig heben. Wenn keine Eiweißflocken mehr zu sehen sind, können auch die aufgeweichten Rosinen in den Teig gerührt werden.
Nun in einer größeren Pfanne wieder etwas Butter zerlassen und den Teig eingießen, bis er etwa einen Zentimeter hoch steht. Bei mittlerer Flamme den Teig für einige Minuten anbacken, bis er goldgelb ist. Dann den Teig in vier Teile teilen, wenden und für einige weitere Minuten backen. Zum Abschluss den gesamten Teig mit dem Pfannenwender in mundgerechte Stücke teilen, mit Puderzucker bestreuen und schon kann serviert werden. Aus dem restlichen, noch rohem Teil kann man bis zu zwei weitere Pfannen Kaiserschmarrn zubereiten. Guten Appetit.
Tipp: Wem der Kaiserschmarrn an sich zu trocken ist, kann man Apfelmus dazu servieren.
Das Rezept dafür kann hier nachgelesen werden.
Foto: Bildlizenz CC BY 2.0