Käsespätzle sind ein traditionelles, deftiges Gericht, dass man vor allem in der Schweiz, im Schwabenland und Vorarlberg mit Liebe zubereitet. Natürlich unterscheiden sich die Rezepte je nach Region: So verwendet man in Schwaben eher Bergkäse oder Emmentaler, während in anderen Gebieten auch gerne mal zu Räßkäse gegriffen wird. Auch würzige Varianten mit Gorgonzola sind möglich. Doch für welche der Zubereitungsarten man sich letztlich auch entscheidet: Alle sind unheimlich lecker und leider auch gehaltvoll.
Zubereitung:
Zu Beginn wird der Teig zubereitet. Dafür das Mehl, die Eier, das Öl und das Salz in einer Schüssel mittels eines Knethakens verrühren. Das bereitgestellte Wasser langsam hinzugießen, bis ein zähflüssiger Teig entsteht. Je nach Größe der Eier ist es durchaus möglich, dass man nicht die vollen 250 ml benötigt. Nun einen großen Topf mit Salzwasser aufsetzen. Wenn das Wasser kocht, kann man mit der Spätzle-Prozedur beginnen. Um die typische Spätzle-Form zu erhalten, kann man eine dafür vorgesehene Spätzlepresse verwenden, oder aber man gibt eine Portion Teig auf ein Brett und schabt ihn von da aus stückweise ins kochende Wasser.
Die Kochzeit ist recht knapp gehalten: Sobald die Spätzle an die Wasseroberfläche steigen, sind sie fertig. Generell gilt, egal mit welcher Methode man die Spätzle zubereitet, dass man sie immer nur portionsweise kochen kann. Die jeweils fertige Ladung in einer Schüssel zwischen lagern. Auf jede gekochte Portion soll ein Teil des geriebenen Käses gestreut werden. Eine neue Spätzle-Portion einfach darüber geben und wieder mit Käse bestreuen. Diesen Vorgang wiederholen, bis der komplette Teig verarbeitet wurde. Nebenbei die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Diese dann in einer Pfanne anbraten, bis eine braune Färbung entsteht. Abschließend werden die gerösteten Zwiebeln auf den Käsespätzlen verteilt und schon kann geschlemmt werden.
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