Bärlauch-Pesto selber machen

Jeder kennt das leckere Basilikum-Pesto – verwendet man aber statt des gängigen Krauts jedoch Bärlauch, erhält man zusätzlich eine leicht-würzige Knoblauch-Note. Bärlauch ist in der Küche sehr beliebt: Er regt den Stoffwechsel an und vertreibt gleichzeitig die Frühjahrsmüdigkeit. Perfekt für die aktuelle Saison.

Zutaten (für 2 Portionen):
- 400 g Bärlauch
- 100 g Pinienkerne
- 100 g Sonnenblumenkerne
- 100 g Kürbiskerne
- 200 g Pecorino (alternativ auch Parmesan)
- 500 ml Olivenöl, kalt gepresst
- 6 Knoblauchzehen
- Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Zunächst muss der Bärlauch gewaschen werden und anschließend so lange getrocknet werden, bis kein Wasser mehr austritt. Am Besten funktioniert dies mit einer Salatschleuder. Danach die Blätter zerkleinern, damit der spätere Pürier-Vorgang unproblematischer vonstatten geht, und den gehackten Bärlauch in eine stabile Rührschüssel geben. Daraufhin wendet man sich dem Knoblauch zu, der nach dem Schälen ebenfalls gehackt und mit den verschiedenen Kernen zusammen in die Schüssel gegeben wird. Nun das Olivenöl aufgießen und den Pürierstab zücken.

Sobald alles zu einer feinen Masse püriert wurde, den Pecorino reiben und unterrühren. Abschließend mit Salz und Pfeffer würzen. Besonders lecker ist es, frischen, gemahlenen Pfeffer und Meersalz zu verwenden. Nun muss das Pesto nur noch in einem entsprechenden Einmachglas untergebracht werden. Es hält sich besonders lang, wenn man es vor Sonne und Licht schützt. Die Aufbewahrung im Kühlschrank ist ebenfalls empfehlenswert. Bärlauch-Pesto schmeckt köstlich zu frischer Pasta. Die befüllten Gläser eignen sich auch hervorragend als Mitbringsel für Freunde, Bekannte und Verwandte.

Zubereitungszeit: 60 Minuten

Foto: Bildlizenz CC BY 2.0

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